HUS - BAO - KALAHA - STEINCHENSPIELE

Hus Bao- und Kalaha-Spiele aus hellem oder dunklem Holz in verschiedenen Größen und Formen inkl. Halbedelsteinen 

Kalaha gehört zur Familie der Mancala-Brettspiele, bei denen es darum geht, den Inhalt (Samen, Bohnen, Perlen etc.) von Mulden nach bestimmten Regeln umzuverteilen. Diese Art von strategischen Brettspielen ist weltweit verbreitet und hat schon eine sehr lange Tradition. Vermutlich wurden sie schon vor mehr als 3000 Jahren im alten Ägypten gespielt. Heute werden Kalaha und Co. in fast allen afrikanischen Ländern, in Asien, der Karibik und anderen Regionen gespielt. Im deutschen Raum sind Mancala-Spiele seit dem 18. Jahrhundert bekannt. Unter der Bezeichnung „Bohnenspiel“ wurde Kalaha vor allem dank „Spielpastor“ Fritz Jahn, der die Spielidee Anfang des 20. Jahrhunderts aus Estland mitbrachte, in den deutschen Ostgebieten (Baltikum, Pommern, Ost- und Westpreußen) populär. Im Zuge der wechselvollen Geschichte verschwand das Bohnenspiel aber wieder. Seit den 1980er Jahren ist Kalaha auch in Deutschland wieder ein Thema und wird hier, wie auch in anderen westlichen Ländern, vermehrt gespielt, unter anderem auch im Rahmen von Schulprojekten. Eine Variante des Kalaha ist Hus (auch Bao genannt).